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„Nachhaltig – gesund – solidarisch“ Steffi erzählt, warum sie Ernteteilerin bei der SoLaWi Füllhorn geworden ist

Veröffentlicht: 18.08.2026
Veröffentlicht von: Solidarische Landwirtschaft Füllhorn
„Nachhaltig – gesund – solidarisch“  Steffi erzählt, warum sie Ernteteilerin bei der SoLaWi Füllhorn geworden ist

Was bewegt Menschen dazu, Teil einer Solidarischen Landwirtschaft zu werden? Steffi ist Ernteteilerin bei der SoLaWi Füllhorn und holt ihren Gemüseanteil beim Nickel-Hof auf dem Wochenmarkt in Herzogenaurach ab. Im Interview erzählt sie, wie sie zur SoLaWi gekommen ist, was sie daran überzeugt und was die Mitgliedschaft für sie persönlich bedeutet.

Wie bist du zur Solidarischen Landwirtschaft gekommen?

Ich habe beim Nickel-Hof auf dem Wochenmarkt in Herzogenaurach Bio-Gemüse gekauft. Dort habe ich auf einem Flyer gesehen, dass es auch eine SoLaWi gibt.

Schon länger hatte ich nach einer Solidarischen Landwirtschaft in Herzogenaurach gesucht. Die bisherigen Abholstellen waren für mich allerdings zu weit entfernt, sodass es nicht nachhaltig gewesen wäre. Dass ich meinen Anteil nun direkt in Herzogenaurach abholen kann, ist für mich ideal.

Was hat dich überzeugt, Ernteteilerin bei der SoLaWi Füllhorn zu werden?

Mich überzeugt das Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft: direkt, verpackungsfrei und unmittelbar an mein Gemüse zu kommen.

Gleichzeitig kann ich eine biologische Landwirtschaft unterstützen und das Risiko, das Landwirte sonst allein tragen müssen, mit anderen teilen.

Was bedeutet die Mitgliedschaft für dich persönlich?

Für mich bedeutet sie, Teil einer nachhaltigen Gemeinschaft zu sein und regionales und saisonales Gemüse zu essen.

Ich weiß, wo mein Gemüse herkommt, und unterstütze mit meinem Beitrag eine regionale und ökologische Landwirtschaft.

Was würdest du jemandem sagen, der noch nie von Solidarischer Landwirtschaft gehört hat und überlegt mitzumachen?

Wenn es dir wichtig ist, dass dein Gemüse perfekt aussieht und du jederzeit spontan entscheiden möchtest, welches Gemüse du essen möchtest, dann ist SoLaWi vielleicht nicht das Richtige für dich.

Wenn du aber Lust hast, Verantwortung als Konsumentin oder Konsument für den Markt und die heimische Landwirtschaft zu übernehmen, gerne kochst und Teil einer sich gegenseitig unterstützenden Gemeinschaft aus Ernteteilerinnen, Ernteteilern und Produzenten sein möchtest, dann probiere es doch einfach einmal mit einem Probeabo aus.

Wenn du deine Erfahrung als Ernteteilerin in drei Worten beschreiben müsstest – welche wären das und warum?

Nachhaltig – gesund – solidarisch.

Nachhaltig durch den Bio-Anbau, die kurzen Lieferwege und die direkte Vermarktung. Gesund, weil das Gemüse frisch, saisonal und nährstoffreich ist. Und solidarisch, weil die Ernteteiler-Gemeinschaft gemeinsam mit den Produzenten Verantwortung übernimmt und sich gegenseitig unterstützt.


Interesse an der SoLaWi Füllhorn?

Mehr Informationen zur Solidarischen Landwirtschaft, zu den Ernteanteilen und zur Mitgliedschaft:

nickel-hof.de/solawi

Das Interview führte Heike Kühl, Mitglied im Vorstand der SoLaWi Füllhorn.

 

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