Bei Streckenkontrollen werden in vielen Waldabschnitten entlang von Straßen dürre, abgestorbene Bäume festgestellt, deren Standort sich im Fallbereich zur Straße befindet.

Abgestorbene Bäume entlang von Straßen und Wegen stellen eine potenzielle Gefahr für die Verkehrsteilnehmer dar.

Die Grundstückseigentümer und -inhaber der Verfügungsgewalt über diese Waldgrundstücke haben gemäß Art. 29 Abs. 2 Satz 1 BayStrWG im Rahmen der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht dafür zu sorgen, dass von diesen Bäumen keine Gefahr für den Verkehr auf angrenzenden Straßen ausgeht und der Baumbestand so angelegt ist, dass er im Rahmen des nach fortwirtschaftlichen Erkenntnissen möglichst gegen Windbruch und Windwurf, insbesondere aber auch gegen Umstürzen aufgrund fehlender Standfestigkeit gesichert ist.

Für evtl. entstehende Schadensersatzansprüche Dritter ist der Grundstückseigentümer haftbar.

Der Bauhof bittet deshalb darum, abgestorbene Bäume noch vor dem Wintereinbruch zu fällen und den restlichen Bestand auf Standsicherheit zu überprüfen.

In besonderen Fällen und bei unmittelbarer Gefahr sind die Mitarbeiter des Bauhofes angewiesen, Bäume sofort entsprechend zurück zu schneiden oder zu fällen. Die Kosten dafür werden in Rechnung gestellt.

Für die Fällung der Bäume im Fallbereich der Straße ist eine Verkehrsabsicherung erforderlich. Eine verkehrsrechtliche Anordnung ist bei der zuständigen Verkehrsbehörde zu beantragen. Bitte setzen Sie sich wegen Fällarbeiten entlang von Straßen mit dem jeweiligen Straßenbaulastträger (Gemeinde, Kreis) in Verbindung.

Vielen Dank!