Die Quartiersmanagerin in Vestenbergsgreuth stellt sich vor:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

unser Haus der Begegnung in Vestenbergsgreuth nimmt immer mehr Gestalt an.                                                                                                                                

Ich möchte dies zum Anlass nehmen und mich und vor allem meine Rolle vorstellen.

Mein Name ist Sofie Wedel, ich bin 27 Jahre alt, verheiratet und gebürtige Vestenbergsgreutherin. Ich bin studierte Sozialpädagogin und als Quartiersmanagerin im Haus der Begegnung tätig. Dort werde ich auch mein Büro beziehen.

Ich bin Ansprechpartnerin für alle Themen rund um Begegnung, Veranstaltungen und Aktionen. Das Haus der Begegnung soll ein offener Treffpunkt sein. Ein Ort für Freizeitgestaltung, für Beratung, für selbstorganisierte Gruppen und für viele weitere Angebote.

Dies zu koordinieren wird meine Aufgabe sein. Außerdem werde ich ehrenamtliches Engagement begleiten, Veranstaltungen organisieren, die Raumbelegung planen und mit vielen unterschiedlichen Partnern kooperieren, um ein breites Spektrum an Angeboten ermöglichen zu können. Hierbei liegt mein besonderes Augenmerk auf den älteren Menschen im Ort.

Da das Haus der Begegnung von Mitbürgerinnen und Mitbürgern lebt, die bereit sind aktiv mitzugestalten, freue ich mich über zahlreiche Ideen und Verbesserungsvorschläge. Natürlich auch über viele Besucher und Engagierte- denn davon lebt unser Haus der Begegnung.

Lassen sie uns gemeinsam unser Zusammenleben im Ort gestalten und einen Treffpunkt erschaffen, der alle Generationen anspricht und begeistert.

Bei Fragen oder Ideen rufen Sie mich gerne an.

 Sofie Wedel
Sofie WedelSozialpädagogin (M.A.) Dutendorfer Str.18 | 91487 Vestenbergsgreuth
Quartiersmanagerin:
0151/ 1401 4207
E-Mail

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert

Die alte Schule – in neuem Gewand

Die alte Schule in Vestenbergsgreuth durchlief einen umfangreichen Umbau. Aus einem großen Gebäude wurden drei Gebäudeteile erschaffen- teils saniert, teils abgerissen und neu gebaut: Das Schulgebäude, die Mehrzweckhalle und das Haus der Begegnung.

In einem ersten Bauabschnitt wurde die Schule den Bedarfen angepasst und teilsaniert. Im zweiten Bauabschnitt entstand nach Abriss der Kleinsporthalle eine neue große Mehrzweckhalle mit Nebenräumen. In einem dritten Bauabschnitt, welcher sich zwischen der sanierten Grundschule und der Mehrzweckhalle befindet, fand ein Umbau zu einem neuen Haus der Begegnung statt.

Mehrzweckhalle

Die Veranstaltungs- und Sporthalle in Vestenbergsgreuth.

Die Mehrzweckhalle mit ihren Nebenräumen dient als Sportstätte zur gesundheitlichen Förderung und körperlichen Ertüchtigung. Hier stehen Duschen, Umkleiden, Sportgeräte und ein Fitnessraum (im Haus der Begegnung) zur Verfügung.

Doch auch für allgemeine Veranstaltungen wie Seminare, Vorträge und vieles mehr ist sie verfügbar. Hier werden bei Bedarf Technik, Bühne sowie Konferenzmöbel bereitgestellt. Eine Gastroküche steht ebenfalls zur Verfügung.

Die Gebühren sowie die Nutzungsbedingungen entnehmen Sie bitte den angefügten Dokumenten. Anfragen bitte telefonisch oder per Mail über das Haus der Begegnung.

Mehrgenerationenplatz

Der Vorplatz vor dem Haus der Begegnung und der Mehrzweckhalle ist als Mehrgenerationenplatz bestimmt. Er ermöglicht ein gemütliches Beisammensein aller Generationen.

Der Platz ist mit Bäumen, Blumen und Sitzecken versehen. Mehrere Pavillons mit Sitzgelegenheiten und einem Wassertreffpunkt laden sowohl zur Begegnung als auch zur Ruhe und Entspannung ein. Zur Beschäftigung findet sich auf dem Platz ein Riesenschachfeld. Außerdem werden verschiedene Fitnessgeräte zur Stärkung der Kraft, Koordination und Mobilisation angeboten.

Die gesamte Platzfläche ist so gestaltet, dass alle Bereiche auch barrierefrei erreicht werden können. Eine große Freifläche bietet die Möglichkeit, Feste und Veranstaltungen, wie die Kirchweih, im Freien abzuhalten.

Haus der Begegnung

Was ist das Haus der Begegnung und warum brauchen wir so etwas?

Der demografische Wandel ist auch im Markt Vestenbersgreuth angekommen. Die Veränderung der Bevölkerungsstruktur mit derzeit konstanten Einwohnerzahlen aber weniger Kindern und gleichzeitig deutlich mehr älteren Menschen spiegelt dies wider. Die Herausforderungen des demographischen Wandels sind erkannt. Insbesondere aus seniorenpolitischer Perspektive und unter Einbeziehung der Bevölkerungsentwicklung vor Ort ist das Haus der Begegnung eine passende Möglichkeit, um auf diese Herausforderungen zu reagieren. Unser Haus der Begegnung (HdB) soll deshalb insbesondere der wachsenden Zahl älterer Menschen in Vestenbergsgreuth ein adäquates Angebot vor Ort bieten.

Ganz grundsätzlich soll es jedoch ein Knoten- und Treffpunkt für alle Generationen darstellen. Der Aufenthalt soll den gesamten Tag über möglich sein. Die Räumlichkeiten bieten ausreichend Platz für gemeinschaftliche Aktivitäten wie Spiele oder gemeinsames Kochen und Essen. Ein Angebot an Dienstleistungen wie Physiotherapie, Frisör und Fußpflege sind vorgesehen, ebenso wie Information und Beratung durch entsprechende Fachkräfte. Auch Sportkurse werden im Haus der Begegnung angeboten.

Um der älteren Generation ein selbstständiges Leben im Alter zu ermöglichen, beschreibt das Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales Eckpunkte für seniorengerechtes Quartierskonzepte. Ein Quartier entspricht hierbei dem räumlichen und sozialen Wohnumfeld. Die drei Eckpfeiler, die ein Quartierskonzept beinhaltet, sind die Themen Wohnen und Grundversorgung, Ortsnahe Unterstützung und Pflege sowie Beratung und soziale Netzwerke. Für die Umsetzung dieser Eckpfeiler wird eine Quartiersmanagerin eingesetzt.

Sie versucht die Lebensbedingungen vor Ort (also im Quartier) so zu gestalten, dass ein selbstständiges Leben im Alter lange möglich ist.