Vollzug der Wassergesetze und des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes; Abwasseranlage des Marktes Vestenbergsgreuth:
Geplanter Neubau der technischen Kläranlage Vestenbergsgreuth im Ortsteil Hermersdorf am gleichen Standort der bestehenden Teichkläranlage

Dem Markt Vestenbergsgreuth wurde mit Bescheid des Landratsamtes Erlangen-Höchstadt vom 24.09.2020, Az. 40 6410 die (gehobene) wasserrechtliche Erlaubnis für das Einleiten von gereinigtem Abwasser aus der geplanten, neu zu errichtenden technischen Kläranlage Vestenbergsgreuth in die Kleine Weisach erteilt.

Die Einleitung des gereinigten Abwassers in die Kleine Weisach (Gewässer III. Ordnung) stellt eine Benutzung eines oberirdischen Gewässers nach § 9 Abs. 1 Nr. 4 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) dar.

Ein Abdruck des Bescheides liegt mit Rechtsbehelfsbelehrung und einer Ausfertigung der Pläne in der Zeit vom 19.10.2020 bis einschließlich 03.11.2020

  • bei der Verwaltungsgemeinschaft Höchstadt, Bahnhofstraße 18, Liegenschaftsamt, erstes Obergeschoss, Zimmer 2.04, 91315 Höchstadt a.d. Aisch
  • beim Landratsamt Erlangen-Höchstadt, Dienststelle Höchstadt a. d. Aisch, Schlossberg 10, Umweltamt, zweites Obergeschoss, Zimmer 205, 91315 Höchstadt a. d. Aisch

während der Dienststunden zur Einsichtnahme aus.

Bitte beachten Sie, dass zur Einsichtnahme beim Landratsamt Erlangen-Höchstadt unter der Telefonnummer 09193 20 -1712 eine Terminvereinbarung erforderlich ist. Die gültigen Hygienevorschriften sind zu beachten.

Dieser Bekanntmachungstext und die Erlaubnis mit den Antragsunterlagen werden im o.g. Zeitraum gemäß Art. 27 a des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes (BayVwVfG) auch auf der Website des Landratsamtes Erlangen-Höchstadt eingestellt.

Der Bekanntmachungstext wird eingestellt unter: https://www.erlangen-hoechstadt.de/aktuelles/bekanntmachungen/

Die Erlaubnis mit den Antragsunterlagen wird eingestellt unter: https://www.erlangen-hoechstadt.de/aktuelles/auslegungsunterlagen/

Der Bescheid des Landratsamtes Erlangen-Höchstadt vom 24.09.2020, Az. 40 6410, wurde dem Träger des Vorhabens und den bekannten Betroffenen zugestellt.

Mit dem Ende der Auslegungsfrist gilt der Bescheid gegenüber den übrigen Betroffenen als zugestellt (Art. 69 BayWG i.V.m. Art. 74 Abs. 4 BayVwVfG).

Gegen den o.g. Bescheid kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe Klage erhoben werden. Diesbezüglich wird auf die Rechtsbehelfsbelehrung verwiesen.

Höchstadt a. d. Aisch, den 01.10.2020

Landratsamt Erlangen-Höchstadt

Umweltamt

Bauer